Minoxidil: Ein Wirkstoff mit Erfolg

Viele Haarwuchsmittel, die es heute gibt, basieren auf dem Wirkstoff Minoxidil. Zwar gibt es Minoxidil an sich schon sehr lange, für den Einsatz in Haarwuchsmitteln wurde er aber eher zufällig entdeckt. Ursprünglich wurde der Stoff entwickelt, um Patienten mit Bluthochdruck erfolgreich zu behandeln. Diese berichteten im Laufe der Zeit jedoch von einem verstärkten Haarwachstum. Dadurch machte er sich rasch als erfolgreiches Haarwuchsmittel einen Namen. Für Wissenschaftler ist noch immer nicht zu erklären, warum dieser Effekt vorhanden ist. Es gibt jedoch erste Erklärungsansätze.

Minoxidil unterstützt eine bessere Durchblutung

Durch die Anwendung von Minoxidil wird die Durchblutung der Haarzellen intensiv unterstützt. Die bessere Durchblutung trägt wiederum zur intensiven Haarproduktion bei, wodurch das Haarwachstum zunimmt. Doch Minoxidil hat einen Haken. Der Langzeiteffekt bleibt hier leider aus. Das heißt: Sobald Sie Minoxidil absetzen, wird auch der Wachstumseffekt eingestellt. Die meisten Haarwuchsmittel mit diesem Wirkstoff werden direkt auf die Kopfhaut aufgetragen. Sie werden also dort ihre Wirkung entfalten, wo es nötig ist. Um einen höchstmöglichen Effekt zu erzielen, müssen Sie darauf achten, dass Sie Minoxidil allein auf der Kopfhaut anwenden. Sehen Sie von weiteren Mitteln ab, da diese die Wirkung erheblich beeinträchtigen können.

Gibt es Nebenwirkungen?

Wie jedes andere Medikament kann natürlich auch Minoxidil diverse Nebenwirkungen aufweisen, die bedacht werden müssen. Relativ häufig muss dabei Juckreiz genannt werden. Insbesondere Menschen mit trockener Kopfhaut sind davon betroffen. Auch Personen, die zur Schuppenbildung neigen, müssen mit unangenehmem Juckreiz rechnen. Grundsätzlich sind natürlich auch allergische Reaktionen der verschiedensten Art möglich. Darüber hinaus können Hautentzündungen entstehen. Diese sind auch dann möglich, wenn die Anwender selbst nicht von einer Allergie geplagt werden. Selten ist dagegen die Überbehaarung, die allerdings in Verbindung mit Minoxidil auftreten kann.

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